Edmund Stoiber will kämpfen – »für meine Ziele, für einen Erfolg Bayerns und für den Erfolg der CSU«, wie er gestern in Wildbad Kreuth forsch verkündete.
Continue readingFlop mit dem Führer
Natürlich kann man über Adolf Hitler eine Komödie schreiben, wenn man es kann. Charlie Chaplin hat es bewiesen und Ernst Lubitsch auch. Dany Levi aber konnte es nicht,
Continue readingEin Hauch von Marx
Pünktlich zur Gedenkdemonstration für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, mit der heute der beiden vor 88 Jahren ermordeten Kommunisten gedacht wurde und an der bis zu 100 000 Menschen teilnahmen,
Continue readingOhne Jauch geht’s auch
Es rauscht mächtig in den Feuilletons. Günther Jauch, der beliebteste Schwiegersohn des Landes, will nun doch nicht die Sonntags-Talkshow der ARD von Sabine Christiansen übernehmen. Meist wird das als Katastrophe dargestellt
Continue readingBushs Weg der Eskalation
Vielleicht ist ja am amerikanischen Debakel in Irak die Sowjetunion schuld. Indem sie Anfang der 90er Jahre kollabierte und samt ihrem sozialistischen Weltsystem auseinander brach, ließ sie auf dem Kampffeld die USA als einzige Supermacht zurück.
Continue readingStoiber – unterwegs nach Wandlitz
Das ist ja alles so vertraut. Erst erklärt Edmund Stoiber, Erster Vorsitzender der Christlich-Sozialen Union und Ministerpräsident des Freistaats Bayern, zwei Jahre und etliche Monate vor der nächsten Wahl huldvoll, dass er als Pflichtmensch natürlich dem dringenden Ruf seines Zentralkomitees Folge leisten wird:
Continue readingWarschauer Springprozession
Man sollte es nicht für möglich halten, aber Kommunikationsschwierigkeiten gibt es jetzt auch auf höchster katholischer Ebene.
Continue readingProtest als Ware
Schon Marx merkte an, dass im Kapitalismus alles zur Ware wird, letztlich auch die Arbeitskraft des Menschen – ganz gleich, in welcher Form er sie einsetzt. Für diese Arbeitskraft zahlt der Kapitalist Geld, weil er sich von ihrem Einsatz Gewinn verspricht. Der Arbeitskraftbesitzer aber –
Continue readingHomunkulus oder Exitus?
Dass aus der so genannten Gesundheitsreform noch etwas Vernünftiges wird, bezweifeln inzwischen fast alle Beteiligten – bis hinein in die Fraktionen der großen Koalition. Insofern kann man sie getrost als gescheitert bezeichnen, auch wenn vielleicht unter großen Mühlen noch so etwas wie ein lebensuntüchtiger Homunculus zur Welt gebracht wird,.
Continue readingDer moderne Tagelöhner
Laut Mittelhochdeutschem war der Tagelöhner einst einer, »der zum taglohn arbeitet«; er wurde in einem Atemzug genannt mit »armen hantwerksleuten« und »hausarmen hausgesinden«. Was im Mittelalter gang und gäbe war, schien längst überwunden.
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